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Wetter in Sand am Main

Veranstaltungskalender

Sitzungstermine

Die entsprechende Tagesordnung wird unter "Amtliche Bekanntmachungen" im Internet veröffentlicht sowie ortsüblich im Bekanntmachungskasten vor dem Rathaus und in der Tagespresse.

Bericht aus der öffentlichen Bauausschusssitzung vom 30. August 2022

Die Neugestaltung der Straßen St. Nikolausgasse/ Pfarrgasse stand am Dienstag als einziger Punkt auf der Tagesordnung des Sander Bauausschusses. Dabei nahmen die Gremiumsmitglieder und weitere Gemeinderäte als Gäste die Baustelle in Augenschein. Zuvor erklärte Diplom-Ingenieur Arno Weimann vom gleichnamigen Planungsbüro in Dettelbach die geplanten Neuerungen, denen der Bauausschuss schlussendlich einstimmig billigte.

An der südwestlichen Ecke der Kreuzung St. Nikolausgasse/ Pfarrgasse soll in Zukunft die Marienstatue stehen, die sich derzeit noch einige Meter entfernt nahe der Hauptstraße befindet. Dafür weicht ein kleines Stück der Freifläche des Kindergartens und der Zaun sowie die Mauer werden versetzt. Den Bildstock als Mittelpunkt umgibt dann zukünftig Sitzgelegenheiten und ein Baum. Dabei soll die Marienstatue gut sichtbar sein und genauso wieder aufgebaut werden, wie sie jetzt ist, betonte Bürgermeister Bernhard Ruß.

Auch von den beiden Arten des Muschelkalkpflasters das verwendet werden soll, machte sich der Bauausschuss ein Bild. Dafür waren eigens Musterflächen aufgebaut. Das kleinformatige Pflaster wird in Nebenbereichen verwendet und die Straße seitlich begrenzen. Großflächigere Platten werden im Kreuzungsbereich St. Nikolausgasse/ Pfarrgasse und an der Einmündung zur Hauptstraße jeweils auf der Fahrbahn verwendet.
Text und Bilder: Christian Licha

Kleinformatiges Pflaster (links) wird in Nebenbereichen und der Straßeneinfassung verwendet, während das große Pflaster (rechts)die Fahrbahn im Kreuzungsbereich St. Nikolausgasse/ Pfarrgasse und an der Einmündung zur Hauptstraße verlegt wird.
Die Marienstatue wird an ihrem neuen Standplatz genauso wieder aufgebaut wie jetzt.

Bericht aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 28. Juni 2022

Der Kostenanteil an der Gemeinschaftskläranlage Zeil-Sand (Foto) wird sich für Sand erheblich erhöhen, weshalb auch die Abwassergebühren in der Korbmachergemeinde angepasst werden müssen.

Die Abwassergebühren in Sand werden ab Herbst erhöht. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag. Grund dafür sind die hohen Betriebskosten für die Klärschlammentsorgung in der Gemeinschaftskläranlage Zeil-Sand,
Im Rahmen der Haushaltsberatungen wurde bereits mit dem Finanzausschuss die Problematik bei der Entwicklung der Abwassergebühren diskutiert und eine Gebührenkalkulation vorgestellt. Wie aus dem Haushaltsplan 2022 ersichtlich, erhöhen sich die Ausgaben im Abwasserbereich von 2021 auf 2022 voraussichtlich um 129.000 Euro. Alleine beim Kostenanteil der Gemeinschaftskläranlage Zeil-Sand werden sich die Kosten in 2022 um 100.000 Euro erhöhen. Wie Bürgermeister Bernhard Ruß berichtete, sind die Vorauszahlungen an die Stadt Zeil für 2022 bereits komplett angepasst worden, um die Abrechnung 2022, die im Haushaltsjahr 2023 erfolgt, geringer zu halten.
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Bericht aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 6. April 2022

Im Bereich der St. Nikolausgasse und Pfarrgasse wird der Straßenraum nach Abschluss der Kanalarbeiten neu gestaltet.

Die Planungen für die Neugestaltung des Straßenbildes der St. Nikolausgasse und der Pfarrgasse wurde dem Sander Gemeinderat am Dienstag in seiner Sitzung von dem beauftragten Planungsbüro Weimann vorgestellt.

Zweiter Bürgermeister Julian Müller und Gemeinderat Gerhard Zösch haben im Nachgang zu einer Besprechung mit Anwohnerinnen und Anwohnern aus den betroffenen Straßen verschiedene Wünsche an Bürgermeister Bernhard Ruß herangetragen. Insbesondere ging es dabei um die Verkehrsführung, den Belag der Seitenstreifen und die Durchfahrt für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Außerdem wurde von Gemeinderat Paul Hümmer angeregt, den Bildstock an die Kreuzung zwischen St. Nikolausgasse und Pfarrgasse zu versetzen und dort einen Platz zum Verweilen zu schaffen. Diese Anregungen wurden an das Planungsbüro weitergegeben und bei der Planung berücksichtigt.
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Text und Bild: Christian Licha

Bericht aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 22. Februar 2022

Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten soll auch die Verkehrsführung im Umfeld des Kindergartens geändert werden.

Eine Änderung der Verkehrsführung in der Pfarrgasse und der Sankt Nikolausgasse im Umfeld des Kindergartens wurde in der Gemeinderatssitzung am Dienstag rege diskutiert.

Nach Abschluss der zur Zeit stattfindenden Kanalbaumaßnahmen soll auch das Erscheinungsbild der Straßen entsprechend angepasst werden. Neben der Neuordnung der Verkehrsflüsse wird die Verkehrsführung Auswirkungen auf die Straßenplanung, besonders auf die Beschaffenheit der Fahrbahnoberflächen haben.
Wie Bürgermeister Bernhard Ruß erläuterte, fand im Januar eine Besprechung zu dem Thema mit der Polizei und dem Landratsamt statt. Das Ergebnis waren Einbahnstraßenregelungen in der westlichen Pfarrgasse Richtung Sporthalle sowie im Uhrzeigersinn um die Kinderkrippe und das Pfarramt bis zur Hauptstraße. In der nördlichen Sankt Nikolausgasse sowie der östlichen Pfarrgasse soll die Durchfahrt auch weiterhin in beide Richtungen möglich sein, wie bisher auch jedoch nur für Anlieger. Durch die Einbahnregelungen wird der Verkehr um Kindergarten und Kinderkrippe herum entzerrt und ein Abliefern von Kindern ermöglicht. Zugleich wird der abfließende Verkehr vom Sportplatzparkplatz aus der Pfarrgasse weggeführt. Die Parkplätze auf der Ostseite der Kinderkrippe können gut angefahren werden, da sie aus Autofahrersicht auf der rechten Straßenseite liegen. Gleichzeitig informierte Polizei und Landratsamt in der Besprechung, dass die Ausweisung der Verkehrsflächen als verkehrsberuhigter Bereich („Spielstraße“) nicht möglich ist, da für eine solche Ausweisung die Straße hauptsächlich für den Aufenthalt von Fußgängern genutzt werden müsste, was hier nicht zutrifft.

Während der einstündigen Diskussion stellten viele Gemeinderatsmitglieder ihre Meinung dar und schlugen Alternativen zur Verkehrsführung vor. Bei der Abstimmung war sich das Gremium mit 11 : 4 Stimmen weitgehend einig, dass die Durchfahrt in der Pfarrgasse im Bereich des Pfarramtes weiterhin ermöglicht werden soll und dort keine Sperrung der Straße erfolgt. Mit dem gleichen Stimmenergebnis, nämlich 4 : 11, lehnte der Gemeinderat jedoch den Vorschlag der Verkehrsplaner für die vorgestellte Einbahnstraßenregelung ab.Das Gremium einigte sich darauf, dass in einer der nächsten Sitzungen ein Vertreter des Planungsbüros anwesend sein wird, um andere Lösungsvorschläge zu erörtern.
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Bericht aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 7. November 2021

Bild: Gemeinde Sand a.M.

Zur zukünftigen Konzeption der Schulkindbetreuung in der Grundschule Zeil/Sand wurde der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag informiert.
Bürgermeister Bernhard Ruß erklärte, dass die Anmeldezahlen für eine Ganztagesklasse in gebundener Form gerade ausgereicht haben, um für das Schuljahr 2021/2022 eine Ganztagesklasse bilden zu können. Die Mindestanzahl von 15 Kindern wurde mit vier Kindern aus Sand, acht Kindern aus Zeil und drei Kindern aus Ziegelanger erreicht. Im Vorjahr wurde die Mindestzahl für eine Ganztagesklasse nicht erreicht, so dass in dem Schuljahr 2020/2021 drei Regelklassen gebildet wurden, von denen eine in Sand unterrichtet wird.
Schulleiterin Andrea Rauh brachte zum Ausdruck, dass die gebundene Ganztagesform nicht mehr dem aktuellen Betreuungswunsch der Eltern entspreche und andere Formen, wie zum Beispiel das offene Ganztageskonzept angeboten werden könne. Im offenen Ganztag schließt sich das zusätzliche Angebot in der Regel direkt an den stundenplanmäßigen Unterricht an. Nach einem gemeinsamen Mittagessen bietet sich den angemeldeten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit der Hausaufgabenbetreuung sowie der Teilnahme an Neigungsangeboten. Der offene Ganztag wird überwiegend von pädagogischem Personal und außerschulischen Fachkräften gestaltet. Die Gemeinde würde hier einen höheren Personalkostenansatz benötigen. Die Buchungen sind verbindlich für das ganze Schuljahr. Schulbefreiungen können nur von der Schulleitung unter Beachtung strenger Maßstäbe erteilt werden.
Bei den Überlegungen der Schule, anstatt der bisherigen gebundenen Ganztagsklasse ein offenes Ganztageskonzept anzubieten, würde sich für die Eltern und Schüler nicht viel ändern, so Rauh. Zwar falle die Mittagsbetreuung in ihrer jetzigen Form weg, aber dafür gäbe es bei dem offenen Konzept eine Betreuung in gleicher Art.
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Bericht aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 9. November 2021

Sander Fachleute und das Coburger Designforum Oberfranken werden die künstlerische Gestaltung des Kreisels an der östlichen Ortseinfahrt übernehmen.

Ein Teil der Kosten der laufenden Kanalbaumaßnahme in der St. Nikolausgasse / Pfarrgasse wird auf alle in Sand an den Kanal angeschlossenen Grundstücke umgelegt. Das beschloss der Sander Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag. Von den Baukosten in Höhe von voraussichtlich 2,04 Millionen Euro werden circa 1,32 Millionen Euro als Verbesserungsbeiträge erhoben.
Wie Bürgermeister Bernhard Ruß erläuterte, ist das Kommunalabgabengesetz Grundlage dafür, in dem es in Artikel 5, Absatz 1, heißt: „Die Gemeinden und Landkreise können zur Deckung des Aufwands für die Herstellung, Anschaffung, Verbesserung oder Erneuerung ihrer öffentlichen Einrichtungen (Investitionsaufwand) Beiträge von den Grundstückseigentümern und Erbbauberechtigten erheben, denen die Möglichkeit der Inanspruchnahme dieser Einrichtungen besondere Vorteile bietet.“
Die Inanspruchnahme einer solchen Einrichtung ist zunächst ein Vorteil für denjenigen, dem das Grundstück und die Immobilie gehört. Deshalb sei es mehr als recht und billig, dass zunächst dieser von der Gemeinde bei der Finanzierung in die Pflicht genommen werde, so Ruß. Dies war bereits Konsens bei der Abrechnung des Anteils der Gemeinde Sand an der Gemeinschaftskläranlage Zeil/Sand 2001 und der Verbesserung des Kanalnetzes 2011. Die jetzigen Zahlen sind zum Teil Kostenschätzungen und werden sich nach Abschluss der Maßnahmen noch verändern. Sie stellen allerdings eine realistische Größenordnung dar, nach der sich Belastung für die Gemeinde und die Grundstückseigentümer ergibt, erklärte der Bürgermeister.

Auch die Neugestaltung des Straßenraums in der St. Nikolausgasse/Pfarrgasse stand auf der Tagesordnung. Laut Bauzeitenplan ist die Wiederherstellung der Straßen für den Juni kommenden Jahres vorgesehen. Leonie Gerhard vom Planungsbüro Weimann Ingenieure und Hugo Barthel vom Ingenieurbüro ProTerra stellten die Planungen vor. Von der Oberflächengestaltung soll der Belag eine Fortsetzung der Maingasse bilden. Wegen der beengten Verhältnisse wird auf eine Begrünung weitgehend verzichtet. werden. Rechnung getragen werden soll der Bedarf nach Stellplätzen für Pkw, da einige Grundstücke über keine oder nur sehr begrenzte Abstellmöglichkeiten verfügen. Die Straße wird barrierefrei angelegt und Entwässerungsrinnen auf ein Mindestmaß reduziert. Der Bildstock am Pfarrgarten wird in die Gestaltung als Station bei der Fronleichnamsprozession mit eingebunden. Der Gemeinderat billigte die Grundzüge der Planung, Details werden im Bauausschuss festgelegt.

Die Planungen für die künstlerische Gestaltung des Kreisels an der Ortsausfahrt Richtung Knetzgau werden Sander Fachleute und das Coburger Designforum Oberfranken übernehmen. Das Designforum war bereits seinerzeit in die Umfeldgestaltung des Kirchplatzes mit einbezogen. Mit einer Gegenstimme befürwortete der Gemeinderat dieses Vorgehen. Über die endgültige Gestaltung wird das Gremium dann zu gegebener Zeit abstimmen.

Aufgrund der hohen Inzidenz hat Bürgermeister Bernhard Ruß die für den 16. November geplante Bürgerversammlung abgesagt. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Über die geplanten Themen „Finanzierung der Kanalsanierung“ und „Ausweisung von Baugebieten“ wird auf der Homepage der Gemeinde und im nächsten Mitteilungsblatt informiert.
Seniorenbeauftragter Gerhard Zösch teilte mit, dass die Weihnachtsfeier der Senioren ebenfalls ausfallen wird. Stattfinden soll dagegen im kleinen Rahmen die Verleihung der Bürgermedaillen am 28. November.

Text und Bild: Christian Licha

Bericht aus der öffentlichen GR-Sitzung vom 26. Oktober 2021

Sand will Bauplätze für junge Familien schaffen und ein neues Baugebiet ausweisen. Derzeit stehen mit den "Rußgärten", den "Stückäckern" und dem "Altensetz/Oberer Wasen" drei Gebiete zur Auswahl.

Die Gemeinde Sand bekommt ein neues Baugebiet. Diesen Grundsatzbeschluss befürwortete der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig. Nach einer ausführlichen Diskussion wurde auch das weitere Vorgehen beschlossen.
Seit 2019 hat sich die Gemeinde mit der Aktivierung von Bauland beschäftigt. Trotz intensiver Bemühungen mit Info-Veranstaltungen, Bürgerversammlungen und Abfragen bei den Grundstückseigentümern ist es nicht gelungen, an Bauplätze zu kommen, so dass die Ansicht bei den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen gereift war, weiters Bauland auszuweisen. Die dafür in Frage kommenden Gebiete waren im Mitteilungsblatt der Gemeinde Sand vom September 2021 vorgestellt worden.
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Text und Bild: Christian Licha