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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Sand ist als Wohnortgemeinde attraktiver denn je. Zum einen liegt dies an der günstigen Lage und der guten Straßenanbindung an die Oberzentren Bamberg und Schweinfurt, zum anderen verfügt die Gemeinde über eine sehr gute Infrastruktur mit Kindergarten, Grundschule, Sportstätten und Freizeitangeboten durch die Vereine. Gerade für junge Menschen, die Familien gründen und entsprechende Unterstützung benötigen, hat Sand viel zu bieten. Aber auch ältere Menschen sind medizinisch und durch Freizeitangebote gut versorgt. Für die Einrichtung einer Tagespflege für ältere Menschen laufen derzeit vielversprechende Verhandlungen.
Die Gemeinde ist in der Vergangenheit sparsam mit ihrer kleinen Gemarkungsfläche umgegangen. Für die Vergabe von Bauplätzen durch die Gemeinde wurde ein Einheimischen-Modell angewendet, das Ortsansässige bevorzugte, jedoch eine Bauverpflichtung innerhalb von zwei Jahren beinhaltete. Durch diese Vorgehensweise wurde der Flächenverbrauch eingedämmt. Die Bevölkerung wuchs langsam und organisch. Es entwickelte sich eine gute Verbindung der Neuzugezogenen zu den Ortsansässigen. Reine Schlafsiedlungen wurden vermieden.
In der „Unteren Länge“ ist deutlich zu sehen, wie groß die Nachfrage nach Bauplätzen in Sand ist. Kaum war der Asphalt kalt, wurden die ersten Häuser gebaut. Inzwischen macht das Siedlungsgebiet schon einen geschlossenen Eindruck.
Nachdem die Gemeinde über keine eigenen Bauflächen verfügt, die Nachfrage nach Bauland in Sand aber nach wie vor groß ist, muss die Gemeinde entscheiden, wie sie die weitere Entwicklung steuern will. Dazu gehört die Nutzung von Leerständen im Altortbereich, die Aktivierung von Bauplätzen, die schon seit Jahrzehnten brach liegen sowie auch die mögliche Ausweisung weiterer Baugebiete.
Um zu zukunftsorientierten Lösungen zu kommen, ist ein ausführlicher Informations- und Diskussionsprozess erforderlich. Als ersten Schritt dazu darf ich Sie zur
Bürgerversammlung
am 20. November 2018
um 19 Uhr im Hotel Goger
einladen.
Wegen der Fortführung der Ortsplanung habe ich Gespräche mit der Abteilung Städtebau bei der Regierung von Unterfranken und dem Amt für Ländliche Entwicklung geführt. Ergebnis der Gespräche war, dass es das Ziel der Gemeinde sein sollte, sowohl die Innenentwicklung als auch die weitere Entwicklung nach außen ins Auge zu fassen. Auch wenn das Amt für Ländliche Entwicklung in erster Linie die Innerortsentwicklung und die Entwicklung von Gemeinden außerhalb der Entwicklungsachsen im Auge hat, so besteht auch dort Verständnis, dass die Gemeinde Sand bei einer so großen Nachfrage zweigleisig fahren muss.
Für die weitere Planung wurde Kontakt zu Fachbüros aufgenommen. Eine Auftragsvergabe soll Ende November erfolgen. Außerdem hat die Gemeinde die Aufnahme in das Förderprogramm „Erhebung der Innenentwicklungspotentiale“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr beantragt. Die Entscheidung darüber steht noch aus.

Danke für das Vertrauen

Spannend war es für mich bei der Wahl zum Bezirkstag. Obwohl ich zuletzt bei der Landratswahl 2014 und Bürgermeisterwahl 2017 überzeugende Wahlergebnisse erzielt hatte, blieb ich bei der Bezirkswahl 2018 von den Verlusten der GroKo-Parteien CSU und SPD nicht verschont. Es ist mir dennoch gelungen, ein Mandat zu erringen, obwohl ich in einem kleinen konservativen Stimmkreis angetreten bin, der zudem am östlichen Rand von Unterfranken liegt und ich in verschiedenen Nachbarlandkreisen nicht gewählt werden konnte. Bei den Erststimmen habe ich die meisten Stimmen aller SPD-Bewerber erzielt. Herzlich bedanken möchte ich mich bei allen, die mich bei der Wahl und im Wahlkampf unterstützt haben.
Ich freue mich, weiterhin in einem Gremium mitarbeiten zu dürfen, das sich um die Belange der Kranken und Schwachen in unserer Gesellschaft ebenso kümmert wie um die Pflege von Heimat und Kultur. Wichtige Felder, die das soziale und kulturelle Miteinander bestimmen.
Bedauerlich ist, dass auch eine politische Kraft in das Gremium einzieht, der es nicht um die unantastbare Würde des Menschen geht, die Grenzen aufbauen will, statt zusammenzuführen, die spaltet anstatt zu versöhnen. Der Bezirkstag muss und wird das aushalten. Die Landesparlamente, der Bundestag und die Demokratie auch.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Bernhard Ruß
1. Bürgermeister