


Vom 01.06. bis 04.06.2026 hält die Bundeswehr einen Einzelkämpferlehrgang sowie eine Übung zum Durchschlagen der auf sich gestellten Gruppe im Gelände ab, welche sich im Landkreis Haßberge und sehr wahrscheinlich in Ihren Gemarkungsgrenzen abspielen wird.
Weiterhin findet am 01.06.2026 eine Gewässerausbildung mit Überqueren des Mains bei Eschenbach statt.
Die Soldaten werden zu Fuß, mit Rad-Fahrzeugen (keine Kettenfahrzeuge) und Booten üben.
Der Bevölkerung wird nahegelegt, sich von den Einrichtungen der übenden Truppe fernzuhalten.
Anlässlich der Übung liegengebliebene militärische Sprengmittel (Munition und dgl.) dürfen nicht gesammelt oder anderweitig verwertet werden.
Die Missachtung dieses Hinweises hat strafrechtliche Folgen.
Hunderte Besucher haben am Sonntag die Neueröffnung des Marswaldspielplatzes bei Oberschleichach gefeiert. Bei bestem Wetter nutzten viele Familien die Gelegenheit, das komplett neu gestaltete Gelände zu erkunden. Viele kannten den Platz noch aus ihrer eigenen Kindheit und kehrten nun mit ihren Kindern zurück. Das rund zwei Hektar große Areal wurde in den vergangenen Monaten grundlegend umgestaltet und steht nun ganz im Zeichen der Kelten. Entstanden ist ein vielseitiger Erlebnisraum mit zahlreichen Spielmöglichkeiten und Aufenthaltsbereichen.
Zur Eröffnung gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Für die musikalische Unterhaltung war ebenso gesorgt wie für das leibliche Wohl. Die Feuerwehr Schleichach bot Speisen und Getränke an, die Ministranten aus Oberschleichach hatten ein Wurfspiel vorbereitet, bei dem „Eber“ aus Pappkarton getroffen werden mussten. Zudem gab es Popcorn, Süßigkeiten sowie Kaffee und Kuchen vom Caritasverein Sand. Korbmacher Valentin Rippstein aus Sand präsentierte sein Handwerk, während sich Kinder am Stand des Natursteinwerks Graser selbst im Bearbeiten von Stein versuchen konnten. Damit der große Besucherandrang geordnet verlief, unterstützten die Feuerwehren aus Oberschleichach, Unterschleichach, Neuschleichach und Zell am Ebersberg bei der Verkehrslenkung.
Auf dem Gelände finden sich zahlreiche Spielgeräte aus Holz, gefertigt von einem regionalen Anbieter aus dem Landkreis Bamberg. Kletterparcours, Rutschen, Schaukeln und ein Karussell bieten vielfältige Möglichkeiten. Für kleinere Kinder wurde ein eigener Bereich eingerichtet. Ergänzt wird das Angebot durch Sitzgruppen, ein Langhaus als Unterstand sowie eine Feuerstelle, die nach Anmeldung genutzt werden kann. Eine Besonderheit ist ein digitales Angebot: Über die kostenlose App „Wächter des Marswaldes“ lässt sich der Platz interaktiv erkunden. Mithilfe von Augmented Reality begegnen die Nutzer dem Druiden Marovidus und lösen an verschiedenen Stationen Aufgaben.
Viele Gäste zeigten sich begeistert. Thomas Klug aus Oberschwappach erinnerte sich an seine eigene Kindheit auf dem Gelände. „Ich selbst habe hier früher viel Zeit verbracht, aber nach der Neugestaltung ist der Spielplatz noch einmal deutlich besser geworden“, sagte er. Gemeinsam mit seiner Frau Jessica und den Kindern Fiona (8), Tabea (4) und dem zwei Monate alten Merlin nutzte die Familie den sonnigen Tag für einen Ausflug. Während Tabea besonders das Kletterhaus gefiel, hatte ihre große Schwester einen anderen Favoriten. "Mir gefällt die Seilbahn am besten, denn so etwas gibt es nicht auf jedem Spielplatz", so die Achtjährige.
Die Umgestaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt der interkommunalen Allianz „5-Sterne-Gemeinden“ mit Eltmann, Knetzgau, Oberaurach, Rauhenebrach und Sand sowie der ILE Lebensregion plus. Rauhenebrachs Bürgermeister Matthias Bäuerlein sprach von einer vorbildlichen Zusammenarbeit. Eine einzelne Kommune hätte ein solches Vorhaben nicht alleine stemmen können. Eine zentrale Rolle spielte dabei ILE-Managerin Ulla Schmidt, bei der die Fäden zusammenliefen und die Bäuerlein als "Mutter des Spielplatzes" bezeichnete.
Insgesamt wurden rund 530.000 Euro investiert. Der Eigenanteil der beteiligten Gemeinden und des Landkreises lag bei zusammen etwa 100.000 Euro. Den Großteil deckte ein Zuschuss aus den sogenannten Fraktionsreserven von CSU und Freien Wählern im Bayerischen Landtag in Höhe von 425.000 Euro. Dabei handelt es sich um Mittel, über die die Fraktionen eigenständig verfügen können, um besondere Projekte mit großer Bedeutung zu unterstützen, die in klassische Förderprogramme oft nicht passen. Landtagsabgeordneter Steffen Vogel (CSU) betonte: „Gemeinsamkeit macht stark.“ Er verwies darauf, dass eine einzelne Gemeinde ein solches Vorhaben nicht hätte stemmen können. Gleichzeitig hob er die Zusammenarbeit mit seinem Landtagskollegen Thomas Zöller von den Freien Wählern hervor. Erst durch das gemeinsame Vorgehen beider Fraktionen sei der hohe Zuschuss möglich geworden. Auch Landrat Wilhelm Schneider griff das Thema auf und verwies mit einem Augenzwinkern auf das seit Jahren angedachte Allianz-Schwimmbad im Maintal, für das ebenfalls noch nach passenden Geldquellen gesucht wird.
Text und Bilder: Christian Licha
Bei bestem Frühlingswetter fand am Donnerstag, den 23. April 2026 das feierliche Gelöbnis des Fernmeldebataillon 10 in der Gemeinde Sand a. Main – der Patengemeinde des Stabes Fernmeldebataillon 10 – statt. Für die 37 Rekrutinnen und Rekruten aus der 2. Kompanie stellte dies einen Höhepunkt in Ihrer sechsmonatigen Basisausbildung dar.
Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher – darunter zahlreiche Familienangehörige der Rekrutinnen und Rekruten sowie viele Gäste aus Politik, Gesellschaft, Militär und interessierte Bürgerinnen und Bürger – verfolgten die Veranstaltung und unterstrichen damit die enge Verbundenheit zwischen Bundeswehr und Bevölkerung.
Den Auftakt bildete um 15.00 Uhr ein feierlicher Gelöbnisgottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus, der gemeinsam durch die geistlichen Vertreter aus der Gemeinde und der Militärseelsorge gestaltet wurde. Im Anschluss begann um 16.00 Uhr der Appell auf dem Altmain-Festplatz.
Zu Beginn des Appells schritten der Kommandeur Divisionstruppen 10. Panzerdivision, Brigadegeneral André Abed, der Kommandeur des Fernmeldebataillon 10, Oberstleutnant Ole Napiwotzki, gemeinsam mit dem ersten Bürgermeister der Gemeinde, Dr. Jörg Kümmel, die Front der angetretenen Soldatinnen und Soldaten ab. In den darauffolgenden Festreden würdigten Brigadegeneral Abed und der Abgeordnete des Bayerischen Landtages, Steffen Vogel (CSU), die Bedeutung des Gelöbnisses als Ausdruck von Verantwortung und Verbundenheit mit den Werten des demokratischen Rechtsstaats und sprachen den Rekrutinnen und Rekruten ihren großen Dank für ihre Dienstbereitschaft gegenüber dem deutschen Volke aus.
Den Höhepunkt der Zeremonie bildete die feierliche Abnahme der Gelöbnisformel durch den Kommandeur des Fernmeldebataillons, Oberstleutnant Napiwotzki – ein bewegender Moment für die angetretenen Rekrutinnen und Rekruten sowie für ihre Familien.
Im Anschluss begann ab 17.00 Uhr ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Patenschaftsabend, das auf großes Interesse in der Bevölkerung stieß. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, bei einer Fahrzeugschau und Ausrüstungsausstellung Einblicke in die Arbeit des Bataillons zu gewinnen. Besonders gefragt waren die Mitfahrten in den Militärfahrzeugen sowie das Lasergewehrschießen und die Hüpfburg. Ein breites Angebot an Speisen und Getränken sorgte für einen geselligen Ausklang, während das Blasorchester der Gemeinde für die musikalische Unterhaltung sorgte.
Das öffentliche Gelöbnis zeigte eindrucksvoll die lebendige Patenschaft zwischen der Gemeinde und dem Fernmeldebataillon 10. Die starke Resonanz aus der Bevölkerung und das große Interesse an den Angeboten des Rahmenprogrammes machten deutlich, wie wichtig der Dialog zwischen den Streitkräften und Gesellschaft ist.
Mit der gelungenen Veranstaltung setzte das Fernmeldebataillon 10 aber auch die Gemeinde ein sichtbares Zeichen in der Öffentlichkeit. Das Gelöbnis wird daher neben den Rekrutinnen und Rekruten auch vielen anderen Beteiligten als ein würdiger und eindrucksvoller Tag in Erinnerung bleiben.
Personal- und Presseoffizier Fernmeldebataillon 10 Hptm René Mühlfelder
Trotz durchwachsenen Wetters mit zwischenzeitlichen Regenschauern hat sich der Korb- und Weinmarkt am Sonntag in Sand am Main erneut als Besuchermagnet erwiesen. Rund um die Pfarrkirche St. Nikolaus verwandelte sich die Ortsmitte in eine lebendige Marktmeile. Organisiert wurde die Veranstaltung wie gewohnt von der SaGe, dem Zusammenschluss der Sander Gewerbetreibenden.
Mehr als 40 Aussteller präsentierten ihre Produkte und sorgten für ein vielfältiges Angebot. Für die passende Stimmung sorgte die Musikformation „Scharfes Blech“ des Blasorchesters Sand, die mit Livemusik den Markt begleitete.
Im Mittelpunkt standen traditionell die Korbwaren. Die Besucherinnen und Besucher konnten entdecken, welche große Vielfalt an Produkten aus Weide und Rattan gefertigt wird. Das Angebot reichte von praktischen Alltagshelfern wie Einkaufs- und Wäschekörben über Holz- und Futterkörbe bis hin zu Sitzmöbeln und dekorativen Elementen für Haus und Garten.
Wie dieses traditionelle Handwerk entsteht, zeigte anschaulich Rudi Rippstein. Gemeinsam mit seinem Sohn Stefan und seinem Enkel Valentin betreibt er den einzigen hauptberuflichen Korbmacherbetrieb in Sand. Ihren festen Standplatz hat der Familienbetrieb bei dem Markt vor dem Rathaus am Denkmal des „Sander Raaser“, das an Onkel Alwin Zösch erinnert, der früher ebenfalls diesem Handwerk nachging.
Neben dem Marktgeschehen kam auch der Genuss nicht zu kurz. Kulinarische Spezialitäten und die Weine der örtlichen Winzer luden zum Verweilen ein. Besonders gefragt war der traditionelle Sander Käsekuchen, der am Stand der Jugendfeuerwehr angeboten wurde und bereits am frühen Nachmittag ausverkauft war.
Dass der Markt weit über die Region hinaus Anziehungskraft besitzt, zeigte sich auch an den Besuchern. „Wir kommen seit Jahren hierher und haben den Korb- und Weinmarkt fest im Kalender stehen“, berichteten Matthias Lutsch aus Schonungen, Steffi Dörfner aus Bad Bocklet und Lukas Karch aus Forst.
Unter den Ausstellern war auch die „Sander Wollwerkstatt“ vertreten. Rund 15 Frauen treffen sich seit zwölf Jahren regelmäßig zum gemeinsamen Stricken. Dabei verbinden sie ihr Hobby mit einem guten Zweck, denn die Erlöse aus dem Verkauf kommen gemeinnützigen Einrichtungen in Sand zugute, darunter Feuerwehr, First Responder, Schule und Kindergärten. „Wir stricken auch die Babyschuhe, die jeder neue Sander Erdenbürger als Willkommensgeschenk von der Gemeinde erhält“, berichteten Monika Michl und Christine Zösch.
Text & Bilder: Christian Licha
Aktuelle Informationen zur Kommunalwahl 2026 finden Sie hier
Seit Mai 2025 werden ausschließlich digitale biometrische Lichtbilder für die Ausstellung eines Personalausweises oder Reisepasses akzeptiert.
Sie können diese Fotos entweder direkt bei uns im Rathaus (Gebühr 6 €) oder bei einem zertifizierten Fotografen erstellen lassen. Ausgedruckte Bilder werden nicht mehr angenommen.
Wir bitten um Beachtung!
Bei Fragen rund um das Thema Bauen steht Ihnen Frau Tina Hellwig als Bautechnikerin für Bauanfragen und ähnliches an folgenden Tagen zur Verfügung:
dienstags von 8:00 bis 12:00 Uhr sowie 14:00 bis 18:00 Uhr,
donnerstags von 8:00 bis 12:00 Uhr.
Damit Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeitet werden kann, ist es ratsam, vorab konkrete Termine mit dem Bauamt unter der Tel.-Nr. 09524/ 82 22 22 und 82 22 25 oder über die Emailadresse bauamt@sand-am-main.de zu vereinbaren.
Neuregelung der Grundsteuer
Für die Städte und Gemeinden ist die Grundsteuer eine der wichtigsten Einnahmequellen. Sie fließt in die Finanzierung der Infrastruktur, zum Beispiel in den Bau von Straßen und dient der Finanzierung von Schulen und Kitas. Sie hat Bedeutung für jeden von uns.
Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherigen gesetzlichen Regelungen zur Bewertung von Grundstücken für Zwecke der Grundsteuer im Jahr 2018 für verfassungswidrig erklärt.
Der Bayerische Landtag hat am 23. November 2021 zur Neuregelung der Grundsteuer ein eigenes Landesgrundsteuergesetz verabschiedet.
Von 2025 an spielt der Wert eines Grundstücks bei der Berechnung der Grundsteuer in Bayern keine Rolle mehr. Die Grundsteuer wird in Bayern nicht nach dem Wert des Grundstücks, sondern nach der Größe der Fläche von Grundstück und Gebäude berechnet.
weiter
Frau Rennert von der Kommunalen Verkehrsüberwachung der Gemeinde Knetzgau, Gemeinde Sand a. Main, der Stadt Zeil a. Main, der VG Ebern und der Stadt Königsberg ist unter folgenden Kontaktdaten zu erreichen:
Mail: verkehr@knetzgau.de
Tel.: 09527 - 79-31
Fax: 09527 - 79-43
Sprechzeit im Rathaus Knetzgau:
Montag von 8.00 bis 10.00 Uhr und
Donnerstag von 08.00 bis 11.00 Uhr
Gemeinde Sand a. Main
Kirchplatz 2
97522 Sand a. Main
Tel. 09524 - 82 22 0
Fax 09524 - 82 22 50
E-Mail: gemeinde@sand-am-main.de