Bericht aus der Gemeinderatsitzung vom 22. September 2026
Ausgangspunkt waren Wünsche, die Kinder während des Ferienprogramms geäußert hatten. Auf ihrer Liste standen unter anderem ein Kletterparcours, ein Wasserspielplatz, ein Fußballkäfig und ein Fahrradtrail. Für den Baggersee wünschten sie sich einen Steg, Fitnessgeräte oder eine Badeinsel.
Bürgermeister Jörg Kümmel (FSB) erläuterte, dass bei den Vorschlägen für den Baggersee zunächst geprüft werden müsse, was genehmigungsrechtlich möglich ist. Eine öffentliche Toilette und ein Hundespielplatz waren bereits früher abgelehnt worden. Eine Toilette sowie Trinkwasserspender sollen bei der Modernisierung der Spielplätze aber zumindest berücksichtigt werden.
Bereits im Juli hatte sich der Gemeinderat dagegen ausgesprochen, die von der Bauverwaltung vorgeschlagenen Spielgeräte sofort anzuschaffen. Stattdessen soll ein Gesamtkonzept entstehen. Inzwischen liegt ein Antrag aus der Bevölkerung zur Modernisierung des Spielplatzes „Am Dornbusch/Bergstraße“ mit konkreten Vorschlägen vor. Diese decken sich in weiten Teilen mit den zuvor vom Bauamt eingeholten Angeboten.
Für die weitere Planung soll ein Arbeitskreis gebildet werden. Er soll sich mit dem Gesamtkonzept, der Reihenfolge der Modernisierungen, dem Kostenrahmen und der Beteiligung der Bevölkerung beschäftigen. Dabei sollen auch die Interessen von Familien, Kindern und Jugendlichen sowie die Barrierefreiheit berücksichtigt werden. Beim Spielplatz „Am Lindenweg“ soll es bereits kurzfristig weitergehen. Dort sollen neue Spielgeräte angeschafft werden. Die Möglichkeiten werden in der nächsten Gemeinderatssitzung vorgestellt.
Um ein weiteres Freizeitangebot für Familien ging es bei der Frage, ob die Gemeinde den Kauf von Saisonkarten für das Freibad Eltmann bezuschussen soll. Eine Bürgerin hatte eine entsprechende Förderung angeregt. Eine Umfrage der Verwaltung zeigte, dass einige Nachbarkommunen Zuschüsse gewähren, andere dagegen nicht.
In der Diskussion wurde auch darauf verwiesen, dass Sand mit dem Baggersee über eine kostenlose Bademöglichkeit verfügt. Zudem wurde eine mögliche Gleichbehandlung mit anderen Schwimmbädern angesprochen. Nach kontroverser Diskussion beschloss der Gemeinderat, für die Saison 2027 keine Zuschüsse zu gewähren.