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Wetter in Sand am Main

Veranstaltungskalender

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

wenn die Energiewende gelingen soll, müssen sich alle Akteure bewegen. Beim Solarpark „Schobersholz“ haben die GUT Haßberge, die BürgerEnergiegenossenschaft Haßberge (BEG), der Projektpartner IBC Solar und die Gemeinde Sand bewiesen, dass Genehmigung und Umsetzung einer Freifeld-Fotovoltaik auch schnell gehen können. Ihren Beitrag dazu geleistet haben auch die Grundstückseigentümer, die die Pachtflächen zur Verfügung gestellt haben.
Nach gut eineinhalb Jahren der Planung und Umsetzung in intensiver Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik und den Genehmigungsbehörden, entsteht der erste Bürgersolarpark im Landkreis Haßberge, der die Wertschöpfung zu 100 Prozent in der Region lässt und einen positiven Beitrag zur Energieversorgung leistet. "Die Geschwindigkeit der Projektentwicklung zusammen mit der Gemeinde Sand und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung machen den Bürgersolarpark zu einem Vorzeigeprojekt", lobte Landrat Wilhelm Schneider beim Spatenstich alle Beteiligten.
Die Bürger von Sand und Umgebung profitieren nicht nur von einer sicheren und umweltfreundlichen Energieversorgung aus Solarenergie, sondern können auch als Anleger Einnahmen erzielen, die der Solarpark über die für 20 Jahre staatlich garantierte Vergütung erwirtschaftet. Über die BürgerEnergiegenossenschaft, in deren Auftrag der Solarpark gebaut wird, erhalten Ortsansässige die Möglichkeit einer finanziellen Beteiligung an gut 7,7 MWp des Solarparks.

Die Zeichnungsfrist beginnt am 1. September 2022 und ist in den ersten vier Wochen für Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Sand geöffnet.
Danach wird die Zeichnungsmöglichkeit auf Bestandsmitglieder der Genossenschaft und Bürger des Landkreises Haßberge erweitert. Zum genauen Ablauf können Sie sich auf der BEG Homepage (www.beg-hassberge.de) informieren. Mit der Entscheidung, das Projekt Solarpark „Schobersholz“ zur klimafreundlichen, dezentralen Energieerzeugung zu unterstützen hat die Gemeinde gezeigt, dass ein solches Vorhaben auch für Bürger wirtschaftlich attraktiv gestaltet werden kann.
Mit der geplanten Inbetriebnahme im Oktober werden pro Jahr ca. 10.180 Megawattstunden nachhaltigen Strom aus Sonnenenergie erzeugt. Damit kann künftig der Energiebedarf von rund 3.500 Haushalten gedeckt werden. Die rund 17.900 Solarmodule sorgen zudem dafür, dass pro Jahr der Ausstoß von 6.260 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) vermieden wird. Die Nutzung einer zwischen Autobahn, Hochspannungsleitung und Bauschuttdeponie gelegenen benachteiligten Fläche trägt somit dazu bei, die Energieautarkie des Landkreises Haßberge klimafreundlich zu fördern.


Arbeiten für Straßenbau vergeben
In der Sitzung vom 27. Juli 2022 hat der Gemeinderat mit den Arbeiten für die Wiederherstellung des Straßenbelags das letzte große Gewerk im Rahmen der Sanierung von Kanal- und Wasserleitung in der „St. Nikolaus“- und „Pfarrgasse“ sowie der Straße „Am Sportfeld“ vergeben. Dabei werden auch die Strom- und Telekommunikationsleitungen erneuert sowie Leerrohre für den Breitbandausbau verlegt.
Am 3. August 2022 fand ein Koordinierungsgespräch zwischen den planenden Ingenieuren, Vertretern der Überlandzentrale Mainfranken, der Telekom, der Gasversorgung Unterfranken, der Gemeindeverwaltung und der bauausführenden Firma August Ullrich aus Elfershausen statt. Neben den erforderlichen technischen Abstimmungen wurde ein vorläufiger Bauzeitenplan festgelegt. Die Arbeiten sollen in zwei Abschnitten ausgeführt werden:
Abschnitt 1: Zufahrt zum Kindergarten und zum Sportgelände
Abschnitt 2: Nikolausgasse ab Anwesen Winfried Schütz bis Sandro Krines und östliche Pfarrgasse bis zum Kirchplatz.
Mit den Straßenbauarbeiten für den ersten Bauabschnitt soll nach Ende der Sommerferien Mitte September begonnen werden; der zweite Abschnitt erfolgt im kommenden Jahr. Das Ende der gesamten Baumaßnahme ist für den 30. Juni 2023 vorgesehen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für die große Geduld bedanken, die Sie während der Bauzeit aufgebracht haben. Es war allerdings auch für die Baufirma nicht immer einfach, sich in einem beengten Baufeld bewegen zu müssen.


Gemeinde organisiert komplett Betreuung der Grundschulkinder am Nachmittag
Als Folge der gesunken Schülerzahlen lässt die Schulleitung der Grundschule Zeil-Sand die gebundene Ganztagesschule ab dem kommenden Schuljahr auslaufen. Die Klassen 1 bis 3 werden künftig als offene Ganztagesklassen eingerichtet; die 4. Klasse wird im Konzept des gebundenen Ganztags weitergeführt. Dies ist aus pädagogischer Sicht sinnvoll, da gerade im Übergangsjahr auf die weiterführenden Schulen die gewohnte Struktur erhalten bleiben soll.
Mit dieser Umstellung ist die Gemeinde künftig komplett für die Betreuung der Grundschulkinder außerhalb des Regelunterrichts verantwortlich. Da die Gemeinde in der Vergangenheit eine qualitativ hochwertige Mittagsbetreuung angeboten hat, die sowohl bei den Kindern als auch den Eltern große Akzeptanz gefunden hat, kann die Gemeinde hier gut vorbereitet in die Bresche springen. Allerdings ist die neue Aufgabe mit einem erhöhten organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden.
Für die Betreuung werden zwei Gruppenmodelle angeboten. Die Eltern können wahlweise bis 14 oder 16 Uhr buchen. Es muss mindestens an zwei Tagen eine einheitliche Buchung erfolgen; dies ist im Konzept des „Offenen Ganztags“ verbindlich vorgeschrieben.
Für alle Kinder ist die Teilnahme am gemeinsamen Essen verpflichtend. Dem Wunsch für einzelne Kinder eine Ausnahme zu genehmigen, kann nicht nachgekommen werden. Die Einnahme mitgebrachter Brotzeit ist nicht im Konzept „gemeinsam Essen und soziales Verhalten“ vorgesehen und würde unter den Kindern zu unnötigen Störungen führen.
Die Schulleitung ist der Meinung, dass die Kinder durch das vorhandene, sehr gute Konzept in der Mittagsbetreuung die Umstellung wohl nicht bemerken. Die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes und die Erstellung der Hausaufgaben werde hervorragend durch das Personal in der Mittagsbetreuung erledigt. Damit die Eltern ihre Buchungen und die Gemeinde ihre dazu erforderliche Personalplanung vornehmen können, ist es zwingend erforderlich, dass die Stundenpläne für die Klassen am ersten Schultag vorgelegt werden, damit die Rückmeldungen der Eltern an die Schule bis zum 15. September erfolgen kann und somit am 16. September in der Gemeindeverwaltung vorliegen.


Sorgen und Nöte für einige Stunden vergessen
Auch wenn die Zeiten nicht unbedingt danach sind: Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Dazu gehört auch die Sander Kirchweih, in diesem Jahr mit Rummelplatz und allem, was so dazu gehört. Selbst wenn Corona und der eskalierende Konflikt in der Ukraine drohend über den Festivitäten schwebt, so sollte es doch möglich sein, die Nöte und Sorgen einmal beiseite zu schieben. Gerade den Kindern, die in den letzten zwei Jahren auf Vieles verzichten mussten, wünsche ich viel Spaß auf dem Rummelplatz, allen Gästen aus nah und fern einige vergnügte Stunden in unserem schönen Sand a. Main. Aus Sand ist noch niemand hungrig und durstig nach Hause gegangen. Das soll auch weiterhin so bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Ruß
1. Bürgermeister