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Wetter in Sand am Main

Veranstaltungskalender

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

große Bestürzung herrschte am Weinfest-Sonntag in Sand als bekannt wurde, dass am Tag zuvor gegen 23.15 Uhr der Bildstock an der Sandgasse von mehreren Personen vom Sockel gestürzt und schwer beschädigt worden war. Dank der Aufmerksamkeit der Nachbarn konnten die Verursacher dingfest gemacht werden.
Die Polizei hat gegen einen der Gruppe Strafanzeige wegen Sachbeschädigung bei der Staatsanwaltschaft in Bamberg gestellt. Die Personalien der anderen Personen sind ebenfalls bekannt. Nach dem Kenntnisstand der Ermittlung liegt der Beschädigung kein religiöses Motiv zugrunde. Die Gemeinde wird den Täter regresspflichtig machen.
Der Restaurator Petro Schiller aus Königsberg hat am 19.7.2022 die Bruchstücke gesichtet. Das beschädigte Denkmal kann wieder hergestellt werden. Der ausgebildete Steinmetz und Gutachter erstellt derzeit eine Stellungnahme zu den Schäden und wie sie behoben werden können sowie eine Kostenschätzung über den verursachten Schaden
Der Bildstock ist in die Denkmalliste eingetragen. Er wurde 1750 errichtet und 1955 erneuert.


Wohnraum nach wie vor begehrt

Einerseits sind wir froh, dass die Gemeinde Sand so beliebt ist und viele gerne bei uns wohnen möchten, andererseits ist es schwer, die passende Wohnung oder das passende Grundstück für ein Wohnhaus zu finden. Grundstücke wären zwar vorhanden. Die aber werden - teilweise schon seit Generationen - für die nächste und übernächste Generation aufgehoben. Derzeit sind 57 Bauplätze nicht bebaut. Dies entspricht der Größenordnung des Baugebietes „Untere Länge“. Darüber hinaus stehen 20 Häuser leer. (s. Potenzialflächenkartierung)
Dabei ist die Nachfrage sowohl nach Bauplätzen als auch nach gebrauchten Häusern ungebrochen groß. Werden diese zum Verkauf angeboten, sind sie bereits nach kurzer Zeit weg. Andere wiederum stehen nun schon über viele Jahre leer.
Es ist zwar verständlich, dass angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten die Bereitschaft, Immobilien für Geld herzugeben, gering ist. Auf der anderen Seite bestünde aber die Möglichkeit, in dringend benötigte Objekte in Sand zu investieren. Gerade von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern kommen Anfragen nach solchen Wohnformen. Sie würden sich von ihrem Haus trennen und in eine „Wohngemeinschaft“ mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten einkaufen und einziehen. Auch der Bedarf an einer Einrichtung der Tagespflege und Wohnungen für Singles und kleine Haushalte ist nach wie vor gegeben.
Die Verwaltung wird deshalb in den nächsten Wochen im Rahmen der Innenentwicklung die Besitzer von unbebauten Grundstücken und leerstehenden Gebäuden anschreiben und nach ihren Vorstellungen befragen.


Neue Patenschaft mit Bundeswehreinheit

Die Bundeswehr ist als Parlamentsarmee fest in unserer Demokratie verankert. Ihre Bedeutung geriet in den vergangenen Jahren des Friedens und der Sicherheit etwas in den Hintergrund. Die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine - quasi vor unserer Haustüre - hat uns auf brutale Weise die Augen geöffnet. Eine Demokratie muss wehrhaft sein; nach innen und nach außen.
„Der 24. Februar 2022 markiert eine Zeitenwende in der Geschichte unseres Kontinents“, hat Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner Regierungserklärung vom 27. Februar dieses Jahres erklärt. „Die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor. Im Kern geht es um die Frage, ob Macht das Recht brechen darf, oder ob wir die Kraft aufbringen, Kriegstreibern wie Putin Grenzen zu setzen. Das setzt eigene Stärke voraus.“
Die Bundesregierung hat für die Bundeswehr Sonderausgaben für Investitionen und Ausrüstung für 100 Milliarden Euro bewilligt. Die Beschaffung der Ausrüstung ist das eine. Eingesetzt wird sie von Menschen. Und diese Soldatinnen und Soldaten kommen aus der Mitte unserer Gesellschaft. Sie brauchen unsere moralische Unterstützung und wir als Gesellschaft brauchen den Dialog mit unseren Streitkräften.
Dabei hilfreich sein kann die Partnerschaft einer Kommune mit einer Bundeswehreinheit, unterstreicht sie doch die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihren Streitkräften. Persönliche Kontakte erleichtern dies. Über Leutnant Rene‘ Mühlfelder aus unserer Gemeinde haben sich Kontakte zum Aufklärungsbataillon 13 in Veitshöchheim ergeben. Nach mehreren Gesprächen und gegenseitigen Besuchen hat sich herauskristallisiert, dass sich viele gemeinsame Interessen und Anknüpfungspunkte ergeben, so dass eine Partnerschaft zwischen dem Aufklärungsbataillon 13 in Veitshöchheim und unserer Gemeinde auf einem stabilen Fundament steht. Ziel der Partnerschaft ist es nicht nur die Repräsentanten von Gemeinde und Bundeswehr zusammenzubringen, sondern die Begegnung von Bürgerinnen und Bürgern mit den Soldaten zu ermöglichen.
Ein erster Schritt dazu soll durch die feierliche Übergabe der Patenschafts-Urkunde erfolgen. Für Freitag, 9. September, ist um 16 Uhr ein feierlicher öffentlicher Appell am Weinfestplatz vorgesehen. Neben den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sollen auch die Fahnenabordnungen der Sander Vereine und das Blasorchester Sand mitwirken. Zu dem feierlichen Akt und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein sind Sie alle herzlich eingeladen. Bitte merken Sie sich den Termin vor. Es ergeht nochmals eine öffentliche Einladung zu diesem besonderen Anlass.


Abschalten von den Krisen des Alltags

Die Urlaubs- und Ferienzeit steht vor der Tür. So rechte Urlaubsstimmung mag nicht aufkommen angesichts der schrecklichen Ereignisse in der Ukraine. Die Unterstützung der Menschen dort im Kampf um ihre Freiheit hat auch für uns Folgen, die uns in unserer Lebensführung einschränken und noch weiter einschränken werden. Dazu ist die Corona-Pandemie noch nicht vorüber, auch wenn sie kurzzeitig aus den Köpfen der Menschen verschwunden scheint. Dennoch sollten wir die kommenden Wochen nutzen, um abzuschalten und Kraft zu tanken, für die schweren Aufgaben, die uns noch bevorstehen. Bleiben Sie zuversichtlich und vor allem: Bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Ruß
1. Bürgermeister