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Wetter in Sand am Main

Bericht aus der öffentlichen Bauausschuss-Sitzung vom 09. Juni 2021

Einer Förderanfrage von Gemeinderat Paul Hümmer und dem entsprechenden Beschluss des Gemeinderats folgend, besichtigte der Bauausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch den Spielplatz am Altmain, um hier die Standorte von neuen Spielgeräten und Möbeln festzulegen. Ein Beintrainer, eine Balancierstrecke und wendbare Doppelliegen werden zukünftig die Ausstattung des Spielplatzes erweitern.

Ursprünglich war angedacht, neben den beiden anderen Geräten vier Doppelliegen aufzustellen. Dies ging einher mit einer Kalkulation auf Grundlage des Beschaffungspreises der Stadt Zeil, die am Stadtsee ebensolche Liegen aufgestellt hat. Dieses Modell "Sun Diva" kostete damals 975 Euro je Stück. Zwischenzeitlich existiert der ursprüngliche Hersteller nicht mehr und ein Nachfolgeunternehmen stellt die Liegen baugleich unter anderem Namen weiterhin her. Der neue Preis beläuft sich jedoch auf 1.650 Euro je Stück. Um den Gesamtkostenrahmen von 20.000 Euro in etwa einzuhalten, wurde beschlossen die Anzahl von vier auf drei Doppelliegen zu reduzieren. Gleichzeitig sprach sich der Bauausschuss dafür aus, dass die Verwaltung in Nachverhandlungen gehen soll, um eventuell einen Rabatt zu erhalten. Im Rahmen des Regionalbudgets der Interkommunalen Allianz „Lebensregion plus“ erhält die Gemeinde Sand einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro, welche einer circa 50-prozentigen Förderung entsprechen.

Weiterhin befassten sich die Ausschussmitglieder mit dem Zustand des Gehweges nördlich des Altmains, der auch über das Gelände des Spielplatzes verläuft. Die Meinungen der Gemeinderäte gingen weit auseinander. Zum Beispiel Stefan Rippstein und dritter Bürgermeister Jörg Kümmel sprachen sich dafür aus, den Weg so zu belassen wie er derzeit ist, um nicht noch mehr Fläche zu versiegeln. Auch für Bürgermeister Bernhard Ruß komme keine Asphaltierung oder Pflasterung in Frage, wie er erklärte. Stattdessen soll die Möglichkeit einer naturnahen, wassergebundenen Decke überlegt werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Kostenschätzung für verschiedene Breiten- und Längenverianten des Weges vorzunehmen.