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Wetter in Sand am Main

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

einmal mehr hat sich bewahrheitet, dass sich der Wert einer intakten Gemeinschaft in einer Notsituation zeigt. Beim Wohnhausbrand in der Marienstraße in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai war die Feuerwehr schnell vor Ort, um Schlimmeres zu verhindern. Die von Brand Betroffenen wurden bei Nachbarn und Familienangehörigen untergebracht. Außerdem wurden schnell weitere Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

Bis zum Eintreffen der Sander Feuerwehr, die bereits drei Minuten nach der Alarmierung vor Ort war, hatten sich die meisten Bewohner des Mehrparteienhauses in Sicherheit bringen können. Zwei Bewohner mussten mit der Drehleiter durch die Feuerwehr gerettet werden, zwei wurden mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert, konnten nach kurzer Zeit aber wieder entlassen werden.

Die Feuerwehr bekam den Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss schnell unter Kontrolle und konnte die Flammen löschen, bevor diese auf weitere Wohnungen übergriffen. Durch Brandschäden und Löschwasser wurde das Haus allerdings derart in Mitleidenschaft gezogen, dass es auf längere Zeit nicht mehr bewohnbar sein wird.

Bereits am Samstagmorgen konnte ich mir ein Bild von dem Schaden, aber auch dem beherzten Eingreifen der Feuerwehleute aus Sand und den umliegenden Ortschaften machen. Ich habe mich gleich bei den Feuerwehrleuten und den Nachbarn für die schnelle und tatkräftige Unterstützung bedankt.

Durch die Hausbesitzerin Stefanie Krines und Margit Mahr von der Gemeindeverwaltung erfahren die Mieter des Wohnhauses weiterhin Unterstützung. Für die Geschädigten hat 2. Bürgermeister Julian Müller zudem über die Junge Union Sand ein Spendenkonto eingerichtet. Spenden werden erbeten unter
Empfänger: Junge Union Sand
IBAN: DE78 7935 0101 0021 8957 68
BIC: BYLADEM1KSW
Verwendungszweck: Spende Marienstraße
Spenden können auch per Paypal unter: www.paypal.me/SpendeMarienstrasse gesendet werden. Jeder Cent wird 1 zu 1 an die Betroffenen weitergeleitet.

Da die Wohnungen in der Marienstraße über mehrere Monate nicht zur Verfügung stehen, werden für die Mieter für diesen Zeitraum Wohnmöglichkeiten (Ferienwohnungen oder möblierte Zimmer) gesucht. Wer den Geschädigten des Wohnhausbrandes helfen möchte und Wohnraum zur Verfügung stellen kann, möchte sich entweder an die Hausbesitzerin Stefanie Krines (Tel.: 0151/ 188 25 860) oder die Gemeindeverwaltung (Tel. 09524/ 82 22 23) wenden.

Den Geschädigten des Wohnhausbrandes wünsche ich, dass sie die schwierige Situation bewältigen und wieder Normalität in ihr Leben einkehrt. Bei den Helfern, Spendern und Unterstützern möchte ich mich für ihr Engagement in einer Notsituation von Mitbürgerinnen und Mitbürgern bedanken.

Mit freundlichen Grüßen


Bernhard Ruß
1. Bürgermeister