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Bericht aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 8. Dezember 2020

Der FC Sand erneuert seine beiden Flutlichtanlagen auf dem Kunstrasenplatz und dem Trainingsplatz. Hierzu bewilligte der Gemeinderat einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent der Gesamtkosten, die sich nach einer Schätzung auf 84.355 Euro belaufen werden.

Die Gemeinde Sand nimmt die Kanalsanierung in Angriff. Als erster Bauabschnitt soll der Bereich St. Nikolausgasse/Pfarrgasse erneuert werden. Am Dienstag stellte Hugo Barthel vom Ingenieurbüro ProTerra das Sanierungskonzept dem Gemeinderat vor, der die Planungen billigte.

Das Planungsbüro wurde beauftragt, in einem Zeitraum von zehn Jahren das gesamte Gemeindegebiet zu überprüfen, wobei dieses in drei Segmente unterteilt wird. Aufgrund der in einer Voruntersuchung festgestellten Schäden im Kanalbereich, wurde eine Sanierung im Bereich der St. Nikolausgasse/Pfarrgasse als dringlich angesehen. Der bestehende Kanal hat die Besonderheit, dass er auch durch überbaute Privatgrundstücke führt. Deshalb ist weitgehend eine Anpassung an den Straßenverlauf geplant. Die Gesamtsumme der Investition beträgt laut Barthel rund 2,1 Millionen Euro. Hinzu kommen noch die Kosten für die Wasserleitung, anteilige Straßenbauarbeiten und Baunebenkosten. Für März/April 2021 ist die Ausschreibung und die Vergabe vorgesehen. Die Bauausführung wird etwa ein Jahr in Anspruch nehmen. Bürgermeister Bernhard Ruß sagte, dass für 2021 noch keine Verbesserungsbeiträge von den Anwohnern zu leisten sind. Dies wird erst später der Fall sein.

Der 1. FC Sand erhält für die Erneuerung seiner beiden Flutlichtanlagen einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent. Voraussetzung dafür ist, dass die Sanierungsarbeiten und die dafür anfallenden Kosten vom BLSV anerkannt werden. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig. Für die Sanierung der beiden Flutlichtanlagen für den Kunstrasenplatz und den Trainingsplatz begründet der Verein die Notwendigkeit der Maßnahme damit, dass die Anlage schon über 40 Jahre alt ist und nicht mehr den technischen Anforderungen entspricht. Nach der Sanierung kann der Stromverbrauch um circa 70 Prozent gesenkt werden, das entspricht eine Kostenersparnis von über 1000 Euro im Jahr. Außerdem können durch die Anlage rund 240 Tonnen CO2 in 20 Jahren eingespart werden. Die Gesamtkosten belaufen sich nach einer Kostenschätzung auf 84.355 Euro.

Der Caritas Kindergartenverein St. Nikolaus e.V. hat eine Unterschreitung des Anstellungsschlüssels auf 1:9 für die Kindergärten St. Nikolaus und St. Martin beantragt. Eine Unterschreitung des Schlüssels von 1:10 auf 1:9 wurde für das Kindergartenjahr 2019/2020 bereits am im Juli 2019 durch den Gemeinderat genehmigt. Die Unterschreitung wurde durch den Umzug der Krippengruppe in den Neubau und die daraus resultierenden Neugründungen von Gruppen begründet. Ob durch die Unterschreitung zusätzliche Kosten entstehen, kann noch nicht genau abgeschätzt werden, dies hängt vor allem von den Buchungszeiten der Eltern ab. Bürgermeister Ruß teilte mit, dass es nach Rücksprache mit der Vorsitzenden Anja Hey im Bestfall zu keiner Mehrbelastung durch die Gemeinde kommen könnte. Um einen reibungslosen Betrieb und die bestmögliche Betreuung der Kinder sicherzustellen, stimmte der Gemeinderat dem Antrag zu und befristete die Unterschreitung des Anstellungsschlüssels bis zum 31. Dezember 2021.

Aufgrund der Pandemie kann keine Präsenz-Bürgerversammlung in diesem Jahr stattfinden. Dennoch möchte Ruß die Bürger über die Vorhaben der Gemeinde in Kenntnis setzen. Angedacht ist dafür eine Bürgerinformationsveranstaltung, die online per Videokonferenz übertragen werden soll. Besonders die Kanalbaumaßnahmen möchte der Bürgermeister hier in den Vordergrund stellen.