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Wetter in Sand am Main

Veranstaltungskalender

Altmainweinfest-Gottesdienst 2020

Fast 300 Gläubige pilgerten am Sonntag zum Sander Altmain-Festplatz, auf dem der traditionelle Gottesdienst auch ohne dem sonst dazugehörigen Weinfest stattfand. Pfarrer Michael Erhart war überrascht von dem großen Zuspruch, zumal er seinerzeit im Mai bei den ersten Planungen, beim ersten Lesen der Email des Weinfest-Organisationskomitees, noch von einem Fake ausging. Die Organisatoren mit Vorsitzenden Roland Mahr und seinem Stellvertreter Ernst Albert an der Spitze meinten es jedoch ernst. Umso größer war die Freude als drei Tage vor der Veranstaltung die Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes Haßberge eintraf. Unter den notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln wurden maximal 300 Besucher zugelassen.

Zum Dank und zur Erinnerung an alle Mitwirkenden und Helfer des Altmain-Weinfestes hielt Pfarrer Erhart eine bewegende Predigt, die Emotionen auslöste. Der Geistliche ging auf den momentanen Zustand in der Gesellschaft und die Herausforderungen für die Wirtschaft und die gesamte Bevölkerung ein. Erhart rief zu Geduld, Hoffnung und auf Besserung der Lage auf. Mit Unterstützung von Diakon i. R. Bernhard Trunk und Pastoralreferent Norbert Zettelmeier verglich der Pfarrer mit einem halb vollen, leeren und schließlich zum Überlaufen gebrachten Glas Wasser die Situation.

Die Fürbitten sprachen die Sander Weinprinzessin Anna-Lena Gottschalk und ihre Amtsschwester Anna-Lena Werb als Weinprinzessin des Abt-Degen-Weintals. Die Ministranten Bernhard Krines und Jonas Kümmel wurden von Bürgermeister Bernhard Ruß, seinen Stellvertretern Jörg Kümmel und Julian Müller sowie Thomas Zösch und Ernst Albert vom Weinfest-Organisationskomitee tatkräftig unterstützt. Ein herzliches Dankeschön ging an das Blasorchester Sand das mit einer Auswahl von zehn Musikern genau nach den Hygienevorschriften die Feier musikalisch umrahmten. Die Bühne und die Technik stellte Mario Pfaff mit seiner Firma MAD Veranstaltungstechnik kostenfrei zur Verfügung.

Und die Sander wären nicht die Sander, wenn sie nicht zum Schluss des Gottesdienstes noch eine Überraschung parat gehabt hätten. Vom Weingut Goger abgefüllt, gab es für jeden Teilnehmer ein "Sander Altmain-Schöppla 1,5" zum Mitnehmen. Die Zahl 1,5 auf dem Etikett der Weinflasche gab auf gut sanderisch die Füllmenge des 2019-er Silvaners preis: " A Schoppen und a Schnitt".

Text & Bilder: Christian Licha