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Wetter in Sand am Main

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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Corona lockert ihren Griff, aber sie lässt nicht los. Noch engen uns die durch die Corona-Pandemie verursachten Beschränkungen im Arbeits- und Privatleben ein, selbst wenn die Ausrufung des Katastrophenfalls aufgehoben worden ist und die Einschränkungen zunehmend gelockert werden. Die Menschen in Sand und im Landkreis haben sich bisher vernünftig verhalten. Die Infizierungsrate ist äußerst gering. Hoffen wir, dass es so bleibt und es somit in der Wirtschaft, in Schule und Kindergärten und im privaten Bereich wieder aufwärts geht.

Leider muss ich gerade in dieser schweren Zeit mit einer Ankündigung an Sie herantreten, die uns in den nächsten Jahren, ja vermutlich ein ganzes Jahrzehnt organisatorisch und finanziell fordern wird: Die Sanierung der Wasserleitung und der Kanäle und damit verbunden die Erneuerung der Straßen.

Im vergangenen Jahr sind das Ingenieurbüro ProTerra (Knetzgau-Zell) und das Technische Büro Werner (TBW, Eltmann) beauftragt worden, ein Konzept für die Untersuchung der Wasser- und Abwasserleitungen zu erstellen und ein Sanierungskonzept mit Zeitplan und Kostenrahmen zu erstellen.

Für den Innerortsbereich (Kirche, Rathaus bis Kindergarten) und im Wörth hat das Büro TBW erste Ergebnisse vorgelegt. Es kommt dabei zu dem Ergebnis, dass für die vorhandenen Rohrleitungen sowohl aufgrund ihres Baualters als auch baubedingt die Kanäle zu erneuern sind. Der Zustand der untersuchten Kanäle lässt keinen großen Spielraum zu, die Baumaßnahmen sollten möglichst zeitnah beginnen.

Die Kosten für die Sanierung im Altort werden auf 2,7 Millionen Euro geschätzt. Dazu kommen noch die Baunebenkosten, so dass die Maßnahme unter dem Strich über 3 Millionen Euro kommt. Die Maßnahmen müssen noch im Detail besprochen und eine zeitliche Abfolge in Absprache mit dem Landratsamt Haßberge festgelegt werden. Das Volumen für die Sanierung von Wasser- Kanal und Straße im gesamten Gemeindegebiet wird auf 10 Mio. Euro geschätzt, allerdings über einen längeren Zeitraum (10 Jahre plus x) gestreckt.

Wegen der Wichtigkeit der anstehenden Maßnahmen und der Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger werde ich im Herbst eine Bürgerversammlung einberufen. Ingenieur Hugo Barthel von ProTerra, der in der Vergangenheit des gesamte Abwassernetz hydraulisch überrechnet und die in den letzten Jahren vorgenommene Entlastungsmaßnahmen des Kanalnetzes geplant hat, wird dabei das Projekt und den dazugehörigen Zeitplan und Kostenrahmen vorstellen.


Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihr

Bernhard Ruß
1.Bürgermeister