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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

deutlich erhöht hat der Staat sein Förderprogramm für die Kinderbetreuung. Zu den 50 Prozent der förderfähigen Kosten, die der Freistaat Bayern bisher gefördert hat, hat der Bund noch einmal 35 Prozent draufgelegt. Von diesem Beschluss der oftmals zu Unrecht gescholtenen Großen Koalition profitiert auch die Gemeinde Sand. Zu den 459.000 Euro, die der Gemeinde nach dem Finanzausgleich (FAG) zustehen, kommen so noch einmal 309.000 Euro aus dem Kinderkrippenförderprogramm des Bundes hinzu. Ein warmer Regen für die Gemeindekasse.
Wir würden nach dieser guten Nachricht liebend gerne sofort mit dem Bau der Kinderkrippe beginnen. Die Erfahrung zeigt, dass die Baufirmen derzeit alle sehr gut ausgelastet sind, so dass für dieses Jahr kein wirtschaftliches Angebot zu erwarten ist, wenn überhaupt eines kommen würde. Der Bauausschuss hat deshalb die Zeit genutzt und in einer Sitzung am 16.7.18 die Planung zusammen mit dem Architekten und den Fachplanern optimiert. Außerdem wurde festgelegt, dass für das Dach des Neubaus die Installation einer Fotovoltaikanlage vorgesehen wird.
Ausschreibung und Vergabe sollen bis zum Ende dieses Jahres erfolgen. Mit dem Bau soll dann zu Beginn des kommenden Jahres begonnen werden sobald es die Witterung zulässt. Die zweigruppige Kinderkrippe, bestehend aus einem Neubau und dem Umbau des Obergeschosses im Pfarrhaus, soll Ende 2019 bezugsfertig sein, damit die Kleinsten der Gemeinde ihr neues Domizil beziehen können.

Für Tagespflege fehlt passendes Grundstück

Nicht nur für die Jüngsten der Gemeinde wird eine Tageseinrichtung benötigt, auch für unsere älteren Mitbürger und ihre pflegenden Angehörigen wäre eine solche Einrichtung eine spürbare Entlastung. Allerdings müssen dafür verschiedene Voraussetzungen passen, damit ein Betreiber eine solche Pflegeeinrichtung in unserem Ort schafft. Dazu gehört auch ein passendes Grundstück. Das sollte in der Ortsmitte liegen, ca. 1000 bis 1200 m² groß und gut anzufahren sein. Das Gebäude für die Einrichtung soll ebenerdig und barrierefrei sein. Bei bestehenden Gebäuden ist die Frage entscheidend, wie die bestehenden Räume zu dem Raumkonzept für die Tagespflege passen. Umbaumaßnahmen sind aus statischen und wirtschaftlichen Gründen oft schwierig.
Einen Betreiber für eine solche Tagespflege habe ich gefunden. Jetzt wird nur noch das benötigte Grundstück gesucht. Ein Grundstück in zentraler Lage wäre für das Vorhaben bestens geeignet. Der
Eigentümer ist jedoch nicht bereit, sein Grundstück für ein solches Vorhaben einzubringen. Nun geht die Suche eben weiter.

Zäh gestaltet sich auch die Verlegung der Trinkwasser-Hauptleitung von Limbach nach Sand. Die Trasse soll aus dem Wohngebieten „Pfarrsetz“ und „Johannissteig“ an den Ortsrand in Richtung Hermannsberg verlegt werden. Für die Trasse wäre die Bereitstellung von Grundstücken in Form einer Grunddienstbarkeit erforderlich. Die Grundstückseigentümer, die in Sand wohnen, haben ihre Bereitschaft erklärt, einer Grunddienstbarkeit zuzustimmen; zwei Eigentümer, die nicht in Sand wohnen, haben ihre Zustimmung bisher verweigert. Dadurch zieht sich die Detailplanung weiter in die Länge. Die Geschäftsführung beim Wasserzweckverband und das Planungsbüro TBW suchen nach einer Lösungsmöglichkeit, damit die dringend notwendige Verlegung so schnell wie möglich vorgenommen werden kann.

Das Beste zum Schluss: Uns allen wünsche ich prächtiges Kirchweihwetter. Nach der Hitze dieses Sommers wären einige Grade weniger ganz angenehm. Die langfristigen Wetterprognosen schauen gut aus (sonnig, trocken). Es wäre aber auch zu schade, wenn der Himmel ausgerechnet an diesen Tagen seine Schleusen öffnen würde. Den Kindern wünsche ich viel Spaß auf dem Rummelplatz. Erstmals bietet am Kirchweih-Sonntag ein Flohmarkt auf dem Parkplatz am Altmain die Gelegenheit zum „Herumstöbern“ an. Allen Gästen aus nah und fern wünsche einige vergnügte Stunden in unserem schönen Sand a. Main. Aus Sand ist noch niemand hungrig und durstig nach Hause gegangen. Das soll auch weiterhin so bleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Bernhard Ruß
1. Bürgermeister